Erfolgreiches Web-Design
08-Dez-2011
7 Tipps für ein gutes Web-Design
Trotz einer inzwischen gigantischen Menge von Websites passieren immer
wieder dieselben Fehler bei ihrer Gestaltung.
1. Kein browserspezifisches Web-Design
In der Vergangenheit versuchte jeder Browser-Hersteller, seinen eigenen Standard
durchzusetzen. Besonders Microsoft erweiterte die Funktionen seines Browsers,
um Marktanteile zu gewinnen. Viele Web-Designer haben daraufhin diese er-
weiterten Funktionen in die Programmierung ihrer Website übernommen.Das führte
dazu, dass für einen einzelnen Web-Browser "optimierte" Websites mit anderen
Browsern schlecht aussahen oder erst gar nicht dargestellt werden konnten.
Gutes Webdesign bezieht daher jeden gängigen Browser ein. Abhilfe ist in Sicht:
Der zukünftige Standard HTML5 berücksichtigt sowohl die Einbettung von
Multimedia-Content als auch die Verwendung verschiedener Browser.
2. Keine Frames
Frames waren am Anfang des Internets beliebte Gestaltungselemente einer
Webseite. Jedoch sollte der Betreiber auf sie im Sinne modernen Webdesigns
verzichten. Sie führen zu unkorrekten Ergebnissen bei der Indizierung der Website
durch Suchmaschinen wie Google und verhindern die Anmeldung bei sozialen
Netzwerken wie Facebook, Flickr, etc.
3. Keine Splash Screens
Sogenannte Splash Screens sind Bildschirminhalte, die beim Laden von Pro-
grammen erscheinen, um die gefühlte Wartezeit zu reduzieren und zu zeigen,
dass die Anwendung aktiv ist. Bei Programmen ist das sinnvoll. Websites sollten
auf Splash Screens oder sogenannte Intros verzichten, da sie den Betrachter Zeit
kosten und seine Geduld strapazieren. Zudem können diese sich negativ auf das
Ranking in den Suchmaschinen auswirken, da Inhalte möglicherweise nicht sauber
indiziert werden können.
4. Keine Manipulationen bei der Suchmaschinenoptimierung
Dringend abzuraten ist von Black-Hat-SEO. Unter diesen Begriff fallen Methoden
für eine hohe Listung unter Umgehung der Richtlinien der Suchmaschinenanbieter.
Die Konsequenzen sind allerdings schwerwiegend: Suchmaschinenbetreiber wie
Google können die Webpräsenz auslisten oder im Ranking nachrangig listen.
5. Werbeeinblendungen in Maßen
Für einen Webseitenbetreiber ist es verlockend, seine Internetpräsenz zu Werbe-
zwecken zur Verfügung zu stellen. Dabei gibt es viele verschiedene Werbeformen,
gegen die nichts einzuwenden ist. Die Geduld der Betrachter sollte allerdings
nicht allzu sehr auf die Probe gestellt werden. Ganzseitige Layer-Anzeigen,
womöglich noch mit geschickt verstecktem Button zum Schließen, sollten tabu sein.
Sie sind ein Ärgernis, lenken von der eigentlichen Botschaft der Website ab und
wirken penetrant.
6. Optimierung bei Streaming Media
Nicht jeder Betrachter verfügt über eine schnelle Internetverbindung. Zwar ist DSL
mittlerweile Standard, doch sind immer mehr mobile Geräte über UMTS oder das
langsamere EDGE online. Wenn die Website über Multimedia-Inhalte verfügt, sollte
der Gestalter auf eine Auswahl von verschiedenen Auflösungen achten. Videos, die
nicht flüssig laufen, frustrieren Zuschauer und führen zu Besuchsabbrüchen.
7. Kein veralteter Content
Eine Website soll oft besucht werden. Sie ist das Sprachrohr zur Internet-Community.
Es reicht nicht, sie zu erstellen und dann ihrem Schicksal zu überlassen. Sie muss
leben. Ein professioneller Betreiber achtet auf die Aktualität der Verlinkungen und
des Inhaltes - Hinweise auf Veranstaltungen im letzten Jahr wirken nur abschreckend.
(Quelle: Webhosting Anbieter Verio)
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